Porno-Filme aus polnischem Hotel in Görlitz vertrieben

Porno-Filme aus polnischem Hotel in Görlitz vertrieben

Görlitz, 28. Januar 2018. In einem polnischen Hotel werden Porno-Filme gedreht und in Görlitz vertrieben… das gibt’s doch nur im Roman! Stimmt, nachlesen kann man das in „Die Jawa-Bande“, einem Buch der Görlitzer Autorin Eveline Schulze. Allerdings: Die geschilderten Verbrechen fußen auf authentische Kriminalfällen aus der „DDR“… Von wegen „beschauliches Görlitz“ also! Nach außen das biedere Provinzstädtchen an der Oder-Neiße-Friedensgrenze, tobt hinter den Kulissen das Verbrechen. Es wird gemeuchelt und auf sonstige Weise gemordet, es wird pornografiert und geschmuggelt, es wird entführt und vergewaltigt. Doch die örtliche Kriminalöpolizei führt immer wieder einen erfolgreichen Kampf gegen das Verbrechen. In ihrem neuesten Buch greift die kenntnisreiche Autorin Schulze drei Verbrechen auf, die in den 70er und 80er Jahren die Kriminalpolizei beschäftigten. Packend schildert die sie den Hergang der Untaten und die Ermittlungsarbeit der Kriminalisten.

Selbstjustiz, Bandenkriminalität und Mord im Rotlicht-Milieu

Selbstjustiz, Bandenkriminalität und Mord im Rotlicht-Milieu

Foto Matthias Wehnert

Basierend auf vielen Detailkenntnissen schildert Eveline Schulze Kriminalfälle und Polizeiarbeit so, wie es in der „DDR“ nie an die Öffentlichkeit gelangt wäre.

So wird geschildert, wie zwei achtzehnjährige Mädchen Ende der achtziger Jahre einen Mann erschlagen. Die Polizei deckt die Hintergründe auf, alles spricht für einen ein Racheakt.

Im Fall der Jawa-Bande hingegen, einer Gruppe Jugendlicher, die auf Schlägereien aus sind und junge Frauen entführen und vergewaltigen, schleusen die Ermittler V-Leute ein und können so schließlich die Täter dingfest machen.

Auch in einem weiteren Fall, der sich in den 70-ger Jahren ereignete, ungewöhnlich und zudem grenzübergreifend, ermittelte die Polizei mit Erfolg: es geht um die In einem polnischen Hotel gedrehten Porno-Filme, deren Vertrieb in Görlitz erfolgt. Die Darstellerinnen gleich selbst mit angeboten. Doch dann wird der Kameramann tot aufgefunden. Als dem Täter die Tat nachgewiesen wird, fliegt auch das gut funktionierende Geschäftsmodell auf.

Die Autorin

Eveline Schulze wurde 1950 geboren und studierte Journalistik. Sie arbeitete bei der Kriminalpolizei Görlitz. Mit „Mordakte Angelika M.“ (2007), „Kindsmord“ (2009), „Liebesmord“ (2010), „Mord in der Backstube“ (2012), „Kindsleiche im Ofen“ (2013), „Vaters Pistole“ (2015) und „Die Tote auf den Gleisen“ (2016) hat sie bereits sieben erfolgreiche Sammlungen authentischer Kriminalfälle vorgelegt, nun also „Die JAWA-Bande„. Inzwischen folgen Reiseunternehmen den Spuren der Autorin und besuchen in Görlitz von ihr geschilderte Tatorte.

Autorenlesung! 
Veranstalter können gern eine Autorenlesung mit Eveline Schulze buchen:

  • Mobiltelefon: 0162 – 4 39 07 67
  • WhatsApp: 0162 – 4 39 07 69
  • E-Mail: goerlitzblog@gmail.com

Selber lesen!
Die Jawa-Bande – Authentische Kriminalfälle aus der DDR
Autor: Eveline Schulze
224 Seiten, 12,5 x 21,0cm, broschiert, mit Abbildungen, 12,99 Euro.
Erscheint am 16. Mai 2018 beim Verlag „Das Neue Berlin“
ISBN 978-3-360-01335-4
Als eBook 9,99 Euro, ISBN 978-3-360-50152-3.

Schneller Fahndungserfolg: Görlitzer Bankräuber festgenommen Verantwortlich: Staatsanwaltschaft Görlitz, Polizeidirektion Görlitz Stand: 28.01.2018, 13:13 Uhr Schneller Fahndungserfolg: Görlitzer Bankräuber festgenommen Der Überfall auf eine Sparkassenfiliale in der KÖ-Passage in Görlitz ist aufgeklärt. Der 42-jährige Täter hat sich der Polizei am nächsten Tag gestellt. Die Polizei hat die Fahndung nach dem Mann auch am Samstag im Stadtgebiet von Görlitz mit Hochdruck fortgesetzt. Streifen des örtlichen Reviers und der Bundespolizei suchten nach dem bis dahin unbekannten Täter. Er selbst sprach am Nachmittag an einem Einkaufszentrum an der Nieskyer Straße in Görlitz eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf an. Die Beamten nahmen den vollkommen Durchnässten vorläufig fest und informierten umgehend die sächsische Polizei. Die Kriminalpolizeiinspektion Görlitz führt die bereits unmittelbar nach dem Überfall begonnenen Ermittlungen fort. In einer ersten Vernehmung hat der 42-jährige polnische Staatsbürger den Bankraub gestanden. Er hatte am Freitagvormittag gegen 11:00 Uhr die Sparkassenfiliale in der KÖ-Passage im Wohngebiet Königshufen betreten, war hinter den Tresen gegangen, hatte dort einer 61-jährigen Mitarbeiterin eine abgeschlagene Bierflasche an den Hals gehalten und Bargeld gefordert. Von den erbeuteten Scheinen, es handelte sich um einen hohen vierstelligen Betrag, fehlt derzeit allerdings noch jede Spur. In seiner Vernehmung gab der Beschuldigte an, diese auf der Flucht vor der Polizei verloren zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erließ ein Haftrichter am Amtsgericht Görlitz am Sonntag Haftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen Mann. Er wurde in die benachbarte Justizvollzugsanstalt überstellt, aus der er erst vor wenigen Tagen entlassen worden war. Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung und den Medien für die Unterstützung. Offenbar hat der hohe Fahndungsdruck dazu beigetragen, dass der Täter aufgegeben hat und die Straftat somit binnen weniger Stunden aufgeklärt werden konnte. Foto Matthias Wehnert

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