Tag der offenen Tür. zweiter Samaritertag – 18. August 2018 ASB – Grenzweg 8 – 02827 Görlitz/Rauschwalde. Am 18. August war es soweit: zweiter Samaritertag – Tag der offenen Tür – im ASB Seniorenzentrum Rauschwalde. Bundesweit begeht der ASB in diesem Rahmen ASB-Jubiläum „130 Jahre Samariter für die Zivilgesellschaft“, wozu auch das ASB-Bundespräsidiumsmitglied Wilhelm Müller in Görlitz begrüßt werden konnte. Schirmherr des Samaritertages ist der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der um 10 Uhr mit Vorstand und Geschäftsführung die Gäste und Besucher begrüßt und das Fest eröffnet hat. Natürlich war auch der Wünschewagen Sachsen mit dabei. Der ASB ist eine der ältesten Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland. Die erste Kolonne wurde 1888 durch Arbeiter in Berlin gegründet. Da es keinen Unfallschutz gab, organisierte sie gemeinsam mit Ärzten Erste-Hilfe-Ausbildungen, um sich selbst und anderen in Notfällen sofort helfen zu können. Nach und nach bildete sich daraus der qualifizierte Rettungsdienst. 1909 waren die ASB-Kolonnen so zahlreich, daß der Arbeiter-Samariter-Bund gegründet wurde. In der Weimarer Republik weitete der Bund seine Aufgaben auf die Wohlfahrtspflege aus. Dreimal seit seiner Gründung versuchte man den ASB daran zu hindern, anderen Menschen zu helfen. Dennoch hob sich der ASB durch seine antimilitaristische und humanistische Gesinnung hervor. Die NSDAP beschlagnahmte 1933 das Vermögen des ASB und verbot ihn letztendlich. 1945 wurde der ASB nur im westlichen Teil Deutschlands wieder zugelassen, im östlichen Teil war er bis 1989 verboten. Foto/Video: Matthias Wehnert

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Ministerpräsident Michael Kretschmer trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Görlitz ein – Am Mittag des 18.8.2018 hat sich der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, in das Goldene Buch der Stadt Görlitz eingetragen. Oberbürgermeister Siegfried Deinege begrüßte den Ministerpräsidenten im Historischen Sitzungssaal des Görlitzer Rathauses. Im Anschluss eröffnet der Ministerpräsident zusammen mit Oberbürgermeister Siegfried Deinege und Bürgermeister Dr. Michael Wieler die Ausstellung „KAUFMANNSPALÄSTE AN DER VIA REGIA“ in der Galerie Brüderstraße 9. Foto/Video: Matthias Wehnert

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Ministerpräsident M. Kretschmer eröffnet Hallenhausaustellung | Görlitz auf dem Weg zur Welterbe-Bewerbung | Am Sonnabend dem 18.08.2018 haben der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege und der Görlitzer Bau- und Kulturbürgermeister Dr. Michael Wieler die Ausstellung „Kaufmannspaläste an der Via Regia“ in Görlitz feierlich eröffnet. In den Grußworten und Fachbeiträge wurde betont, dass die Funde im Ratsarchiv der Stadt zur Geschichte der Hallenhäuser und ihrer Bewohner, die Historie der Stadt an der Via Regia und die einzigartige erhaltene Bausubstanz insbesondere in der Altstadt von Görlitz ein wichtiger Baustein sind für die Präsentation der Stadt bei der im September stattfindenden Kulturroutentagung und einer Welterbe-Bewerbung der Stadt Görlitz.Die Fakten zur Ausstellung und der Eröffnung: Das Ausstellungs- und Forschungsprojekt ist ab sofort geöffnet, vom 18.8.2018 – Ende Oktober, täglich von 10 – 17 Uhr, Eintritt frei. Gefördert ist das Projekt worden, im Rahmen des Europäische Kulturerbejahres. Die Grundidee basiert auf der Görlitzer Bewerbung um den Titel Weltkulturerbe (damaliges Bewerbungsthema: Die Görlitzer Hallenhäuser an der Via Regia). Die Bewerbung um einen Platz auf der Görlitzer Tentativliste war nicht erfolgreich. Aussage der damaligen Expertenkommission: Görlitz wird ermuntert, am vorgelegten Thema weiter zu forschen. Denn das architektonische Ensemble an der via regia sei geeignet, den Wandel des zentraleuropäischen Handelswesens in der frühen Neuzeit abzubilden. Ziel der Ausstellung sei es, die historische Entstehung der Hallenhäuser im Kontext der Entwicklung der Handelsstadt Görlitz an der via regia seit dem 13. Jahrhundert nachzuvollziehen. Dr. Michael Wieler: Bau- und Kulturbürgermeister der Stadt: Das Hallenhaus Brüderstraße 9, das im Besitz einer Tochtergesellschaft der Stadt Görlitz ist, wurde seit der politischen Wende nicht saniert, hat derzeit im Großteil der Räume keine Funktion und ist damit das bedeutendste Exponat der Ausstellung. Hier kann eines der Görlitzer Hallenhäuser mit allen seinen verschachtelten Räumen, Ebenen und Funktionen besichtigt und begangen werden. Die intensive Befassung mit dem Haus führte u.a. dazu, dass nun eine lückenlose Darstellung der Hausbesitzer und ihrer Biografien vorliegt und in der Ausstellung gezeigt werden kann. Hier kann z.B. anhand der Berufe und gesellschaftlichen Bedeutung der Hausbesitzer nachvollzogen werden, was das Haus zu welcher Zeit für Funktionen beherberge und welche Bedeutung es jeweils im städtische Leben hatte. Diese Forschung wird intensiviert und in den nächsten Monaten auf weitere Hallenhäuser in Görlitz ausgeweitet. Ein anderes wichtiges Exponat sind die großformatigen Fotos von Ulrich Schwarz, einem Berliner Architekturfotografen, der im Zuge der damaligen Görlitzer Bewerbung, gemeinsam mit dem Görlitzer Bauforscher Frank-Ernest Nitzsche, sowohl Hallenhäuser in Görlitz, als auch Hallenhäuser entlang der via regia fotografiert hat. Hiermit soll die These der Verbreitung dieses Haustyps entlang der via regia unterstützt werden. 40 dieser Fotos sind in den Räumen des Hauses Brüderstraße 9 zu sehen. Den Aufbau eines Hallenhauses, am Beispiel der Brüderstraße 9, zeigt auf spielerische Weise ein Spielesteine-Nachbau der verschiedenen Bauphasen des Hauses in einem ca. fünfminütigen Film. Den jetzigen Aufbau des Hauses verdeutlicht ein 3D-Modell des Hauses, das im Barocksaal des Hauses zu sehen ist. Im Herbst findet in Görlitz die Kulturroutentagung des Europarates statt. Hier werden wir die Gelegenheit haben, mit Kulturrouten- und Welterbespezialisten, auch beim Besuch dieser Ausstellung, darüber ins Gespräch zu kommen, wie der weitere Görlitzer Weg zum Welterbetitel gestaltet werden kann. Das Programm der Kulturrouten wurde 1987 vom Europarat ins Leben gerufen und umfasst derzeit über 30 Routen in den 47 Staaten des Europarates und darüber hinaus. 19 davon führen auch durch Deutschland. Die diesjährige Gastgeberstadt Görlitz liegt direkt an der Via Regia. Ziel der Kulturrouten ist es, Menschen und Orte in Netzwerken gemeinsamer Geschichte und gemeinsamen Erbes zusammenzuführen, sie zu Reisen und zur Entdeckung des reichen und vielfältigen europäischen Erbes einzuladen. https://www.coe.int/de/web/cultural-routes/all-cultural-routes Organisatorischer Ansprechpartner Stadt Görlitz: Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH, Andrea Friederike Behr Hintergrund zur Ausstellung Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 wird die Stadt Görlitz in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Freistaat Sachsen im September Gastgeber des Cultural Routes Advisory Forums 2018 des Europarates sein. Der hochrangige internationale Tagungsbesuch durch Mitglieder der UNESCO-Kommission, von ICOMOS sowie zahlreicher Persönlichkeiten, die sich fachlich und touristisch mit den Kulturstraßen Europas befassen, ist für die Stadt Görlitz Anlass, in einer Ausstellung auf das besondere Kulturerbepotenzial der Stadt aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Siegfried Deinege: „An der via regia gelegen, hat Görlitz mit seiner Handwerks- und Händlerkultur über viele Epochen aus meiner Sicht das Potenzial für eine erfolgreiche Welterbebewerbung der Stadt Görlitz. Ich freue mich sehr auf die Diskussionen und den Austausch mit den hochkarätigen Teilnehmern der Kulturroutentagung im September.“ Die faszinierende Geschichte der Stadt Görlitz, der märchenhafte Wiederaufbau der historischen Altstadt und die beeindruckenden Recherchefunde im Stadtarchiv zur Handelsgeschichte und den Händlerfamilien an der via regia bieten weitreichende Erkenntnisse und neue Forschungsansätze. Dr. Wieler: „Die Ausstellung wollen wir eingerichtet lassen und das Hallenhaus Brüderstraße 9 als Dokumentationszentrum weiterentwickeln.“ Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium des Innern und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Foto/Video: Matthias Wehnert

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Pokalübergabe der Aktion „Schwimmen für Demokratie und Toleranz“    – Die Stadt Görlitz hat am 16. August 2018  zur feierlichen Pokalübergabe im Rahmen des sächsischen Projekts „Schwimmen für Demokratie und Toleranz – Ich bin dabei“ eingeladen. Bei diesem 8. Schwimmen von Profi- und Freizeitsportlern dreht sich alles um ein klares Zeichen für die demokratischen Grundwerte und für einen guten Zweck. Bevor die eigentliche Sportaktion im September stattfindet, wird der Wanderpokal vom Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda, Stefan Skora, an den Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Siegfried Deinege, übergeben. An der Pressekonferenz nehmen auch Staatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider sowie Dr. Wolfram Sperling, Präsident des Sächsischen Schwimmverbands, teil. Weitere Informationen zum Ablauf am 01.09.2018 und eine Vorstellung des Wettkampf- bzw. Rahmenprogramms erfolgt durch Ringolf Herzog, Vorstandsvorsitzender des SV Lok Görlitz e.V.   Termin:           Pokalübergabe „Schwimmen für Demokratie und Toleranz – Ich bin dabei“ Tag/Zeit:        Donnerstag, 16.08.2018 /10.30 Uhr Ort:                 Görlitz / Neißebad , Foto Matthias Wehnert

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Am 04.August 2018 stand auf dem Jahnsportplatz ein großes Event an. Die Alten Herren des RSV, unterstützt mit Spielern aus Niesky, Horka und Lodenau, trafen auf das Ost Fußball Traditionsteam,Ehemalige DDR-Nationalspieler und bekannte Oberliga-Kicker. Kommentiert wurde dieses Highlight  von MDR-Fußballexperte Gert Zimmermann. Alte Herren RSV vs. Ost Fußball Traditionsteam +++Kader des Ost Fußball Traditionsteams+++ o Schuster, Dirk o Stahmann, Dirk o Gütschow, Torsten o Schößler, Detlef o Baum, Frank o Renn, Olaf o Ernst, Rainer o Siersleben, Frank o Busse, Martin o Kreer, Ronald o Weber, Gerd o Schade, Hartmut o Dörner, Hans-Jürgen o Müller, Matthias o Herber, Oliver o Wunderlich Bernd o Gründlich, Dirk o Döschner, Matthias, Fotos Videos Matthias Wehnert

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