Größte Demo seit der Wende für Arbeit in Görlitz Die Proteste gegen die Schließung des Siemens-Werkes in Görlitz haben am Freitag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. 7000 Menschen demonstrierten in der Innenstadt gegen den Verlust von 900 Arbeitsplätzen. Fotos Matthias Wehnert

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Andreas Dresen | Axel Prahl und Band (Sonderkonzert) 19.01.2018 Görlitz – Axel Prahl und Andreas Dresen – die als Schauspieler und Regisseur von Kritik wie Publikum hoch geschätzt werden, greifen nun zu Gitarre und Mikrofon, wenn sie mit Band wieder Sonderkonzerte geben. Axel Prahl als Musiker war eine der Überraschungen in der Musikszene des vergangenen Jahres. Gemeinsam mit Andres Dresen gibt es in diesem Konzertabend neben Songs von Gundermann, Rio Reiser oder Gisbert von Knyphausen auch Stücke, die aus Prahls eigener Feder und seinem Debüt-Album „Blick aufs Mehr“ stammen. In ihrem Musikprojekt, leider nur selten so zu erleben, dominiert der Spaß am gemeinsamen Musizieren, der sich von der Bühne ziemlich schnell aufs Publikum überträgt. Mit ihren Musikern – an den Keyboards Jens Quandt, sein langjähriger Filmmusikberater – verbindet beide mehr als nur dieses Musik-Projekt. Die aktuelle Besetzung: Andreas Dresen, Gesang, Gitarre (voc, git) Axel Prahl, Gesang, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika (voc, git, mand, harm) Jens Quandt, Keyboards, Mundharmonika, Percussion (keyb, harm, perc) Jürgen Ehle, E-Gitarre (e-git) Harry Rosswog, Bass (b) Nikolai Ziel, Schlagzeug (dr) , Foto: (c) Matthias Wehnert

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Foto: Matthias Wehnert

So., 14. Jan. 2018, 11 Uhr : Matinee mit Blanche Kommerell im Atelier Kremser, Görlitz -Ein Plädoyer für die Freiheit – Literarisch-musikalisches Porträt zu Olivier Messiaen. Veranstaltung im Rahmen der 2. Internationalen Messiaen-Tagen Görlitz-Zgorzelec. Olivier Messiaen – Eine Collage aus Briefen, Tagebüchern, Reden, Gesprächen und Gedichten seiner Lieblingsdichter und seiner Musik. Lernen Sie Olivier Messiaen ein wenig besser kennen, nicht nur über seine Musik, auch über seine Worte und Interessen. – Blanche Kommerell – Blanche Kommerell wurde 1950 in Halle/Saale geboren und studierte Germanistik und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin sowie Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule Berlin (jetzt Hochschule „Ernst Busch“) und am Berliner Ensemble. Danach folgten verschiedene Engagements an Theatern in Potsdam, Leipzig, Magdeburg und Berlin (Maxim-Gorki-Theater und Deutsches Theater). Daneben wirkte sie in DEFA- und DDR-Fernsehfilmen mit, u. a. in „Rotkäppchen“, „Jakob der Lügner“, „Bahnwärter Thiel“ und „Die Schauspielerin“. 1990 erhielt sie einen noch bestehenden Lehrauftrag für Sprache und Schauspiel an der Universität Witten/Herdecke; sie baute das dortige Studententheater auf und inszenierte seither jährlich, u.a. Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und „Hamlet“, Goldonis „Viel Lärm in Chioggia“, Tschechows „Drei Schwestern“, Millers „Hexenjagd“ und Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“. Zwischen 1991 und 1998 war sie Dozentin am Fachbereich Theaterpädagogik an der Hochschule der Künste in Berlin; von 2005 bis 2009 hatte sie einen Lehrauftrag für Sprecherziehung und Diktion am Institut für Deutsche Literatur der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1994 erarbeitete und führte sie mehrere Bühnenmonologe auf. Sie entwickelte und inszenierte Matineen über Marina Zwetajewa, Anna Achmatowa und Annette von Droste-Hülshoff im Deutschen Theater Berlin. Seit mehr als zwanzig Jahren entstanden viele thematisch und formal unterschiedliche literarische Porträts, die sie bei Gastspielen in ganz Deutschland und auch im Ausland vorstellt. 2008 erhielt Blanche Kommerell den Deutschen Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung. Fotos (c) Matthias Wehnert

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