Schülerpraktikum bei der Polizeidirektion Görlitz Landkreise Bautzen und Görlitz 06.06.2017 – 16.06.2017 “Und, was möchtest du einmal werden?” – diese Frage bekommen viele Kinder und Jugendliche im Laufe ihres Schülerlebens zu hören. Feuerwehrmann, Pilot, Ärztin… Es gibt viele interessante Berufe. Doch was genau macht eigentlich ein Polizist? Genau damit konnten sich in den zurückliegenden zwei Wochen 25 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren befassen. Die zehn weiblichen sowie 15 männlichen Teenager haben sich einen der heiß begehrten Praktikumsplätze bei der Polizeidirektion Görlitz ergattern können und schnupperten in den zwei Wochen „Polizei-Luft“. Sie wurden – möglichst in Wohnortnähe – in einem der sieben Polizeireviere der Landkreise Bautzen und Görlitz von erfahrenen Beamten betreut, die ihnen einen Einblick in die vielseitigen und herausfordernden Aufgabenbereiche des Polizeiberufs gaben. Der erste Tag startete in der Polizeidirektion in Görlitz mit einer allgemeinen Vorstellung des Polizeiberufs. Weiterhin schauten die Schüler hinter die Kulissen des Führungs- und Lagezentrums und lernten das „Geschäft“ am Notruf der Polizei kennen. Die nächsten Tage vermittelten die Praktikumsbetreuer den Jugendlichen einen Eindruck vom Alltag eines Streifenpolizisten: von der Unfallaufnahme über eine Geschwindigkeits- und Verkehrskontrolle bis hin zu der notwendigen Vorgangs-bearbeitung war alles dabei. Auch eine Streifenfahrt im Funkwagen und das Auspowern beim Schwimmen, um fit zu bleiben, gehörten dazu. Die zweite Woche begann ebenso spannend. Ein Vortrag über Drogen und den Folgen des Konsums sowie ein Besuch bei den Kriminaltechnikern der Polizeidirektion standen auf dem Plan. Hier konnten die Schüler lernen, wie Polizisten am Tatort Spuren sichern und was alles nach dem heutigen Stand der Technik möglich ist. Sie erkannten auch, dass die Realität nicht unbedingt mit dem in TV-Serien Gezeigten deckungsgleich ist. Der Dienstsport kam nicht zu kurz, die Jugendlichen konnten sich beim Dauerlauf messen. Weiterhin wurden sie bei einem Sporttest und dem polizeilichen Einsatztraining gefordert. Hier kamen die Praktikanten nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen ins Schwitzen. Abgerundet wurde die Woche mit zwei weiteren spannenden Besuchen – einerseits bei der Hundestaffel der Polizeidirektion auf einem Übungsplatz in Salzenforst und zum anderen bei der Hubschrauberstaffel der Bereitschaftspolizei am Flughafen Dresden. Die Schüler saugten die Eindrücke förmlich auf und waren stets interessiert bei der Sache. Am letzten Tag folgten eine individuelle Auswertung und die Verabschiedung der „Probe-Polizisten“. Die Polizeidirektion Görlitz hofft, dass die Schülerpraktikanten in der Zeit viele interessante Impressionen sammeln und ihre Vorstellung vom Polizeiberuf vertiefen konnten. Vielleicht wird sich der ein oder andere nach Beendigung seiner Schulzeit bei der Polizei Sachsen bewerben und in Zukunft einmal selbst Jugendlichen die Vielseitigkeit des Polizeiberufs zeigen. (c) Polizei Sachsen

Besuch der Schülerpraktikanten bei der Hubschrauberstaffel der sächsischen Bereitschaftspolizei

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MDR / ARD STAR-MODERATOR René Kindermann in Görlitz – „Mit dem Rad zur Arbeit“ – Görlitzerin radelt mit René Kindermann zum Klinikum – Janine Dolezel legt ihren fünf Kilometer langen Arbeitsweg zum Klinikum Görlitz gewöhnlich mit dem Fahrrad zurück. Meist allein. Doch am 7. Juni hat die als Pflegedienstleitung Beschäftigte einen prominenten Begleiter: René Kindermann. Der ARD- und MDR-Fernsehmoderator ist Schirmherr der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Er möchte möglichst viele Berufstätige und Studenten zum Radfahren motivieren. „Man muss kein Profisportler sein, um etwas für seine Gesundheit zu tun. Eine halbe Stunde Radfahren am Tag reicht völlig aus.“ Janine Dolezel hat im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen ihr Leben deutlich umgekrempelt. „Ich ernähre mich gesünder und bewege mich regelmäßig.“ Erstmals nahm sie auch an der Radelaktion teil. „Ich finde sie richtig toll und bin deshalb jetzt wieder mit dabei.“ 2016 beteiligten sich 9.500 Sachsen und Thüringer und legten dabei vier Millionen Kilometer mit dem Rad zurück. Sie sparten damit 800.000 kg CO2 ein. „Dieses Jahr sollten wir die 10.000er Teilnehmermarke knacken“, spornt Kindermann, der als Botschafter für die Oberlausitz die Region öffentlichkeitswirksam vertritt, die Radler an. Er selbst habe durch die Aktion die Freude am Radfahren wieder entdeckt und diese Art der Fortbewegung inzwischen in seinen Alltag integriert – so wie laut einer bundesweiten Nachbefragung zwei Drittel aller Teilnehmer. Alle können mitmachen „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist eine Mitmachaktion der AOK und des ADFC und hat sich seit 2001 zur langlebigsten und größten Alltagsradfahraktion in Deutschland entwickelt. Sie startete am 1. Mai und läuft noch bis zum 31. August 2017. Neu in diesem Jahr ist, dass das Online-Anmeldeportal ein „Gedächtnis“ bekommt, wodurch in folgenden Jahren die Neuregistrierung entfällt. Unter den Teilnehmern werden 200 attraktive Preise verlost, die Sponsoren zur Verfügung stellen, u. a. einen Städteaufenthalt für zwei Personen in Nürnberg, hochwertiges Fahrradzubehör, ein Rafting-Erlebnis für ein Vierer-Team und als Hauptpreis eine Ballonfahrt. Mehr Details und Anmeldeunterlagen gibt es auf der Aktionswebsite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. – Foto / Video verfügbar

 

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Foto: (c) Matthias Wehnert