Görlitz – MANN ÜBERSCHLÄGT SICH AUF EISENBAHN-BRÜCKE

MANN ÜBERSCHLÄGT SICH AUF EISENBAHN-BRÜCKE

Der Fahrer konnte sich unverletzt aus seinem Wagen befreien.
Der Fahrer konnte sich unverletzt aus seinem Wagen befreien.

Görlitz – Glück im Unglück hatte am Donnerstagvormittag ein Fahrer mit seinem VW.

Gegen 9.40 Uhr wurde dem Fahrer auf der Eisenbahnbrücke offenbar die Enge der Fahrbahn zum Verhängnis.

Der Fahrer fuhr wahrscheinlich auf die Fahrbahnbegrenzung auf und überschlug sich.

Der Mann hatte großes Glück, denn er konnte unverletzt aus seinem Fahrzeug aussteigen.

Sein Fahrzeug musste allerdings vom Abschleppdienst geborgen werden.

Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

 

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Goerlitz Alkoholverbot MOPO

ALKOHOLVERBOT GEKIPPT! IN DIESER STADT DARF WIEDER GETRUNKEN WERDEN

Auch am Görlitzer Marienplatz darf wieder Alkohol getrunken werden.
Auch am Görlitzer Marienplatz darf wieder Alkohol getrunken werden.

Görlitz – „Kein Alkohol auf öffentlichen Plätzen“. Die Polizei hatte im Juni 2016 ein zeitlich begrenztes Alkoholverbot für die Stadt Görlitz beschlossen, der Stadtrat die Entscheidung abgesegnet. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat nun den Beschluss gekippt.

Die Polizeiverordnung vom 23. Juni 2016 sah vor, dass es den Görlitzern und Besuchern der Stadt verboten ist, Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr auf öffentlichen Plätzen Alkohol zu trinken.

Darin inbegriffen sind der Marienplatz, die Elisabethstraße, der Wilhelmplatz, der Postplatz und der Demianiplatz. Neben dem reinen Alkoholkonsum wurde auch das Mitführen von alkoholischen Konserven untersagt, wenn offensichtlich erkennbar war, dass diese vor Ort noch getrunken werden sollten.

Auch Montags zwischen 9 und 18 Uhr darf auf den folgenden Plätzen künftig wieder getrunken werden.
Auch Montags zwischen 9 und 18 Uhr darf auf den folgenden Plätzen künftig wieder getrunken werden.

Doch warum wurde die Verordnung wieder gekippt?

Als Begründung wurde die fehlende rechtliche Grundlage angegeben.

Ein Alkoholverbot ließe sich nur durch unter Alkoholeinfluss begangene Straftaten rechtfertigen. Die Polizeiverordnung habe sich zwar auf eine Statistik aufgelisteter Straftaten gestützt. Es sei jedoch unklar, ob diese alkoholisiert begangen worden seien.

Auch ein bürokratischer Passus brachte das Verbot zu Fall. Laut Sächsischem Polizeigesetz könne ein Alkoholverbot nur für drei Plätze und zwei Straßen ausgesprochen werden. Im Görlitzer Fall wären jedoch vier Plätze und eine Straße inbegriffen.

Eine Revision der Entscheidung zum Bundesverwaltungsgericht wurde vom Oberverwaltungsgericht nicht zugelassen.

Die Stadt Görlitz hat allerdings die Möglichkeit,innerhalb eines Monats nach der schriftlichen Urteilsbegründung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einzulegen.

Das Alkoholverbot in Görlitz wurde gekippt.
Das Alkoholverbot in Görlitz wurde gekippt.

Fotos: Matthias Wehnert (Symbolfoto), Uwe Meinhold (Symbolfoto), DPA

Heute Dreh am Set in Görlitz mit: Milan Peschel (als Wehrmachts Angehöriger ) (Sam Hawkens in Neuverfilmung von „Winnetou“2016) zu : DER HAUPTMANN / Buch/Regie: Robert Schwentke , D/F/PL 2017 Eine abgründige Köpenickiade aus dem Jahr 1945. Das Ende des zweiten Weltkriegs ist abzusehen, die soziale Ordnung in Deutschland liegt in Trümmern. Mit der Moral der Wehrmacht geht’s bergab, die Truppe zerfällt. Die Anzahl der Fahnenflüchtigen steigt derart dramatisch, dass versprengte Soldaten automatisch als Deserteure erschossen werden. Statt Recht regieren Gesetzlosigkeit und willkürliche Tötungen. Eine Gruppe betrunkener Hauptmänner macht erbarmungslos Jagd auf einen 19-jährigen Gefreiten – mehr aus mörderischem Spass, denn aus Pflicht. Der Gefreite, WILLI HEROLD hetzt durchs Gehölz. Verzweifelt, am Ende. Wie durch ein Wunder entgeht Herold seinen Jägern und irrt nun – verfolgt von Bauern, die er bestiehlt um zu überleben und der eigenen Truppe, die ihn für einen Deserteur halt – durch die unerträgliche Einöde des Emslandes. Durchnässt, verschlissen und halbverhungert und kurz vor dem Erfrierungstod, macht Herold einen folgenschweren Fund: Eine mit Orden behangene Hauptmanns Uniform der Luftwaffe. Herold zögert nicht lange und tauscht seine einfache, völlig zerschlissene Uniform gegen die nagelneue eines Hauptmanns. Die Verkleidung als falscher Hauptmann verschafft ihm umgehend Befehlsgewalt versprengte Soldaten schließen sich ihm an, die „Kampftruppe Herold“ für „Sonderaufgaben“ formiert sich rasend schnell. Marodierend ziehen sie von nun an durch das sich auflösende Nazideutschland und nehmen sich was sie wollen.

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Lkw umgekippt – Görlitz, B 6/B 115, Kreisverkehr an der Zufahrt zur BAB 4 29.03.2017, 14:58 Uhr Am Mittwochnachmittag ist bei Görlitz im Kreisverkehr auf der B 6/B 115 an der Zufahrt zur Autobahnanschlussstelle ein mit Schrott beladener Lkw umgekippt. Die Mercedes-Zugmaschine mit samt der Containermulde stürzte auf die rechte Seite, der Anhänger blieb standhaft. Teile der Ladung fielen neben die Fahrbahn. Der 43 Jahre alte Fahrer verletzte sich und wurde zur Behandlung in ein Klinikum gebracht. Offenbar war er von der Autobahn kommend zu schnell in den Kreisverkehr gefahren. Ein Bergungsunternehmen wird den Laster aufrichten. Währenddessen wird die Bundesstraße voll gesperrt. Der Sachschaden betrug nach ersten Schätzungen etwa 20.000 Euro. Foto / Video: M.Wehnert

Goerlitz Schrott LKW Foto Wehnert (1)Goerlitz Schrott LKW Foto Wehnert (2).jpg

Früherer „Spiegel“-Redakteur liest in der Görlitzer Synagoge – Der Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. und die Görlitzer Comenius-Buchhandlung erwarteten am 24. März 2017 den Hamburger Journalisten Gerhard Spörl zu einer Lesung in der Neißestadt. Der langjährige Redakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ schrieb das Schicksal der Görlitzer Großeltern seiner Frau in einem Buch auf. Unter dem Titel «Es muss noch etwas anderes geben als Angst und Sorge und Herrn Hitler» erschien es im vergangenen Herbst bei Rowohlt. Die Geschichte dreht sich um den Rennfahrer und Autohändler Artur Schlesinger, der 1932 seine große Liebe heiratet. Grete stammt aus einer wohlhabenden Familie, die strikt gegen die Verbindung mit dem Juden ist. Im nationalsozialistischen Deutschland verliert Artur seine Stellung, doch es gelingt ihm, sich selbst, seine Frau und die beiden Söhne vor dem mörderischen Regime zu retten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Schlesinger Mitbegründer der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands (LDPD) in Görlitz. Von 1949 bis 1958 gehörte er als Abgeordneter dieser Partei der DDR-Volkskammer an. Gerhard Spörl präsentiert sein Buch am 24. März in Anwesenheit mehrerer Nachfahren von Artur Schlesinger, darunter dessen Sohn Peter und Enkelin Patricia. Gerhard Spörl „Es muss noch etwas anderes geben als Angst und Sorge und Herrn Hitler“ Die Liebesgeschichte von Artur und Grete Immer wieder gibt es Geschichten aus der Zeit des nationalsozialistischen Deutschland, die man kaum glauben kann. Eine davon hat Gerhard Spörl, langjähriger «Spiegel»- Autor, in der eigenen Familie gefunden: die Liebesgeschichte der Großeltern seiner Frau. Gegen den Widerstand ihrer Familie heiratet Grete, reiche deutsche Tochter aus bestem Haus, im November 1932 ihre große Liebe Artur, einen jüdischen Autoverkäufer. Sie sehen genau, was auf sie zukommt, aber sie lassen sich nicht beirren oder voneinander trennen. Artur verliert als Jude seine Stellung, doch mit geradezu Schwejkscher Beherztheit und Schläue gelingt es ihm, seine Grete und die gemeinsamen Kinder durch die Nazizeit zu bringen. Artur weigert sich, Opfer zu sein; trotz aller Verbote findet er immer noch eine Lücke im System der Verfolger, er wird Handelsreisender und Erfinder. Er und Grete trotzen den widrigen Umständen ihr Glück ab. So gelingt es Artur mitten im Krieg, als die Nationalsozialisten sich anschicken, alle Juden zu ermorden, für sich und die Seinen in Görlitz ein Haus zu bauen. Wie die beiden ihre Liebe durch das mörderische Regime retten, mit Mut und Einfallsreichtum der Verfolgung die Stirn bieten und am Ende siegen – das ist großartiger Lesestoff. Themen: Memoiren, Berichte/Erinnerungen; Sozial- und Kulturgeschichte; Holocaust; Sachsen; Deutschland: Nationalsozialismus (1933–1945); Bezug zu Juden & jüdischen Gruppen – Fotos/Video : Matthias Wehnert

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Zgorzelec / Görlitz – Dom Kultury 23. Tagung anlässlich des Internationalen Tages der Behinderten. Diskutiert werden Themen aus den Bereichen Physiotherapie, Medizin und Biomedizintechnik. Ein besonderes Augenmerk soll der Frage gewidmet werden, wie in der Grenzregion die sächsisch-polnische Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich in Zukunft weiter intensiviert werden kann. Heute, Tag 2 : stellv. Minister für Gesundheit Marek Tombarkiewicz , Fotos: Matthias Wehnert

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stellv. Minister für Gesundheit Marek Tombarkiewicz

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