Görlitz – Herdentier fällt bei Umzug um Die Herde zieht weiter. Von den zehn Kunstobjekten der Ausstellung Görlitzer ART hat heute die HERDE ihren Standort gewechselt. Bei der heutigen Montage ist ein Element umgefallen.Nur durch Zufall wurde niemand von dem riesigen Herdentier verletzt. Auch das Element selbst wurde nur unwesentlich beschädigt, so das es jetzt wieder aussieht wie das kleine Modell (siehe Bilder) Der Autor des Kunstwerkes Piotr Wesolowski wurde durch Begriffe wie Bewegung, Gemeinschaft und Familie inspiriert. Nach fünf Monaten auf der unteren Elisabethstraße wird sich die Herde nun also bewegen und neue Gemeinschaftsräume erkunden. Am neuen Standort verbleibt die Herde bis Ende November und zieht danach ein weiteres Mal auf die Theaterwiese um. PIOTR WESOŁOWSKI ist mit MARIANNE WESOŁOWSKA-EGGIMANN verheiratet und wirkte wesentlich an ihren GÖRLITZER ART Objekten MASKE und Spindel mit. HERDE | PIOTR WESOŁOWSKI | ELISABETHSTRASSE, MARIENPLATZ, THEATERWIESE Die dreiteilige Rauminstallation wurde inspiriert durch Begriffe wie Gemeinschaft, Familie, Bewegung, Mobilität und Migration. Sie ist eine geometrische Metapher für eine erzwungene (Flüchtlinge, Arbeitsmigranten) oder auch gewollte (Touristen, Reisende) Mobilität, für eine Gemeinschaft in Bewegung, die wie eine Herde ein Ziel anstrebt und nach einem Ruheort sucht. Um diesem Gedanken gerecht zu werden wandert die Herde auch im Stadtraum und wechselt während der Ausstellungszeit zweimal den Standort. Passend zur ideellen Dimension der Installation vermitteln die perforierten Metallplatten trotz ihrer Größe Beweglichkeit und Leichtigkeit. Standorte der Installation: Elisabethstraße 01.04.2016 – 31.08.2016 Marienplatz 01.09.2016 – 30.11.2016 Theaterwiese 01.12.2016 – 09.04.2017 Piotr Wesołowski (HERDE) In seinen gegenwärtigen praktischen sowie theoretischen Arbeiten untersucht der Künstler den Begriff “urbane Akupunktur“. Er widmet sich dabei besonders Orten im öffentlichen Raum, deren Potential oft unterschätzt wird. Anhand gezielter Gestaltung, zum Beispiel durch eine temporäre Installation, werden diese Orte aufgewertet und im besten Fall zu Orten der Kommunikation und Interaktion. In den teilweise sehr großformatigen Arbeiten sind immer wieder Themen wie „Durchgänge“, „Durchbrüche“, „Nester“, „Verdichtungen“ und „Geflechte“ zu finden, die der Künstler in Mischformen aus Skulptur und Architektur zum Ausdruck bringt.

Frontmann von Goethes Erben tritt im Basta auf Görlitz. Das Jugendkulturzentrum Basta in der Hotherstraße 25 wird am Altstadtfest-Wochenende zum Treffpunkt für die schwarze Szene. Am Freitag tritt Oswald Henke auf, der Frontmann der Avantgarde-, Rock- und Electropop-Band Goethes Erben. Kaum ein anderer Künstler hat die schwarze Szene mit Projekten wie Goethes Erben, Erblast und Artwork, mit aufwendigen Theateraufführungen und Lesungen mehr geprägt als Oswald Henke. Einlass am Freitag ist 19 Uhr, ab 21 Uhr beginnt Henke mit seiner Lesung. Direkt im Anschluss betätigt er sich, ab 23.30 Uhr, als DJ. Mit dabei ist auch der Görlitzer DJ Draven.