Ausstellung „Gedrechseltes Görlitz“ in der Görlitzer Stadtbibliothek Winfried Sieger wurde 1941 in Seibersdorf einem kleinen Ort in Oberschlesien geboren. Seine Eltern – gebürtige Görlitzer – mussten 1944 Oberschlesien verlassen und kamen zurück nach Görlitz. Seit dieser Zeit lebt und fühlt Herr Sieger sich als Görlitzer und mit dieser Stadt verbunden. Seinen eigentlichen Berufswunsch – Tischler – konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht verwirklichen und so studierte er später an der Humboldt Universität in Berlin Jura. Zur Verwaltungsarbeit brauchte er als Ausgleich auch etwas Greifbares. Von einem Bekannten bekam er Drechseleisen und so entstanden zunächst ganz einfache Arbeiten, die in der Familie und bei Freunden gut ankamen. Später, als er seinen Enkelkindern Märchen und Geschichten erzählte, kam er auf die Idee entsprechende Figuren zu drechseln. Und so entstanden ganze Märchenbücher, sowie ebenfalls in Buchform, Görlitzer Sagen. „Als Rentner und in meiner kleinen Werkstatt kann ich meinem Hobby ungestört nachgehen, wobei mich meine Frau dabei weitgehend unterstützt. Wenn es mich richtig gepackt hat, vergesse ich schon mal das Mittagessen. Während der Arbeiten kommen mir immer die besten Ideen. Vieles wird dann anders als ursprünglich geplant. Zum Beispiel sollte der Lichterbogen eine Beleuchtung mit Anschluss ans Stromnetz erhalten, aber mit Batterie kann der Lichterbogen ohne Kabel an jeder Stelle der Wohnung aufgestellt werden. Da ich alle Dinge in Handarbeit herstelle, ist der Zeitaufwand natürlich enorm. Um einer Figur etwas Bewegung zu geben bedarf es vieler Schritte. Oft zerbrechen kleinste Teile oder müssen 3 bis 4 Mal gestaltet werden. Bisher habe ich im Wesentlichen alle Erzeugnisse an Freunde, Bekannte und Familie verschenkt. Aber mit der Zeit hat sich vieles angesammelt und nun möchte ich erstmalig mit einer Verkaufsausstellung in der Görlitzer Stadtbibliothek Interessenten die Möglichkeit geben meine Arbeiten zu erwerben.“ (Winfried Sieger) Dass ihm diese Arbeit Freude bereitet, sieht man sofort, wenn man seine Wohnung betritt. Überall sind kunstvoll gestaltete Werke zu finden. Vor allem Görlitz hat es ihm angetan. Besonders erwähnenswert ist hierbei z. B. die Nachbildung der Altstadtbrücke, der frühere Straßenzug der Berliner Straße mit den damaligen Geschäften als Rückwand eines Regals, einen Görlitzer Lichterbogen mit Rathaustreppe und Kaisertrutz und sogar einen Flughafen mit startenden und landenden Flugzeugen. Selbst sein Traumhaus hat er sich auf diese Weise verwirklicht und eine kleine Miniaturvilla mit allen Einzelheiten geschaffen. Zu sehen ist die Ausstellung bis 20. Dezember in der Görlitzer Stadtbibliothek, Jochmannstraße 2-3.Einige der erwähnten Werke, wie der Flughafen, können leider aus Platzgründen nicht gezeigt werden.Foto: Stadtbibliothek

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Heute : Kulturbrauerei Görlitz – LIFT – Wiederaufführung „Meeresfahrt“ Nur wenige Formationen der deutschen Musikgeschichte können auf eine solch treue Fangemeinde bauen, wie die 1973 in Dresden gegründete Band LIFT. Die Musiker von Lift verstehen es, melodischen Rock und lyrische Texte auf eine Art und Weise zu verbinden, die in deutschen Landen nur bei wenigen Bands anzutreffen ist. Bei ihren Studioproduktionen und vor allem auch bei Live- Präsentationen spürt man die Kraft einer Musik, die mit den Jahren gereift ist und nichts von ihrer Dynamik eingebüßt hat. In den ersten sieben Jahren ihres Bestehens wurden die Alben \“LIFT\“ und \“Meeresfahrt\“ produziert. Songs wie \“Wasser und Wein\“, \“Abendstunde\“, \“Nach Süden\“ und \“Tagesreise\“ sind noch heute fester Bestandteil bei Auftritten der Band. Das Jahr 1978 war ein schwarzes in der Geschichte der Band, als der Bandgründer Gerhard Zachar und der Sänger Henry Pacholski auf einer Tournee durch Polen tödlich verunglückten. Unter diesen Eindrücken entstand der Song \“Am Abend mancher Tage\“, der 1980 zu dem Hit des Jahres in der damaligen DDR avancierte und auch auf dem 1981 erschienen Album \“Spiegelbild\“ zu finden war. Im Jahr 2017 freuen wir uns nun in großer Bandbesetzung auf die Wiederaufführung der legendären „Meeresfahrt“ und der damit verbundenen Tour. Als zusätzliches Highlight spielt Peter Rasym von den PUHDY`s am Bass. Genießen Sie einen Abend voller Ostalgie mit den schönsten Werken der damaligen Zeit mit einer der größten Bands der DDR-Geschichte!

Foto: Matthias Wehnert

Achtung! Weitere Komparsen und Kleindarsteller gesucht Für den Dreh des 4. Teils von „Wolfsland“ in Görlitz im Zeitraum November werden noch ein paar neue Gesichter gesucht. Die Agentur Halleipzig Komparsen benötigt wieder Laiendarsteller. Gesucht werden Leute zwischen 20 und 70 Jahren, dabei vor allem: · männliche und weibliche Personen zwischen 40 und 65 Jahren · Typen, die gern zum Bowling gehen und Billard spielen · asiatisch aussehende Menschen Alle anderen Altersgruppen können sich natürlich auch sehr gern anmelden. Erfahrungen als Komparse sind gut, aber keine Bedingung. Die Bewerbungen sollen bitte an wolfsland@agentur-halleipzig-komparsen.de geschickt werden mit Kontaktdaten, Angaben über Alter, Körper- sowie Schuh- und Konfektionsgröße, Verfügbarkeit, eventuellen Erfahrungen und vielleicht 2-3 aktuellen Fotos. Es wird im gesamten November gedreht. Wichtig ist, dass die Bewerber eine Telefonnummer angeben und die Stadt, in der sie wohnen. Die Gage beträgt ca. 9 € pro Stunde.

Wolfsland Catterfeld Schubert Görlitz Foto Wehnert (41)

Foto: (c) Matthias Wehnert

Die DDR-Torwartlegende Jürgen Croy  war am gestrigen Montag auf Einladung der Nieskyer Sportfreunde und Hanspeter Benad in der Gaststätte „Am Markt“ in Diehsa und berichtete über sein Fußballerleben.Der Olympiasieger von Montreal 1976, Olympia-Bronze-Gewinner von München 1972, dreifache Fußballer der DDR von 1972, 1976 und 1978 und Pokalsieger mit seinem Verein BSG Motor-Sachsenring Zwickau berichtete nicht nur aus seinem sportlichen Leben als Torwart der Nationalelf der DDR und seines Vereins,sondern auch über die Zeit nach seiner sportlichen Laufbahn, z.B. über seine Tätigkeit beim Sportausstatter Puma und seine Zeit als Bürgermeister von Zwickau.Natürlich war auch die DM – Prämie von 1974 ein Thema.Nach dem Zwei-Stunden  Vortrag mit Fragerunde vor über 70 Zuhörern musste der 71 jährige Sportler erst mal Eine rauchen.    Ein absolut gelungener Abend nur die Olympia-Medaille von 1972 und der „Fussballer des Jahres 1977/78 “ waren wieder etwas mehr abgegriffen.


Das war: FEUERENGEL 2017KULTurBRAUEREI Görlitz, An der Landskronbrauerei 116, 02826 GörlitzEin Abend mit \“Feuerengel\“ ist die perfekte Illusion. Die Band aus Norddeutschland hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Musik und die Show von \“Rammstein\“ zu kopieren. So original wie möglich. Dazu gehört nicht nur eine erstklassige Umsetzung der Songs, besonderes Augenmerk gilt der bombastischen Show, mit der \“Rammstein\“ sich als erfolgreichster deutscher Act im In- und Ausland etabliert haben. \“Feuerengel\“ eifern dieser Show seit 1997 nach, als auf einem \“Rammstein\“-Konzert die Idee entstanden war, ein Tribute ins Leben zu rufen. Innerhalb kürzester Zeit waren \“Feuerengel\“ in der gesamten Republik und in den Niederlanden unterwegs. Im Laufe der Jahre sollte die Liste durch Gastspiele in der Türkei, in Luxemburg und in der Schweiz erweitert werden. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich zwei Konzerte auf Einladung von \“Rammstein\“. Bereits 1998 spielten \“Feuerengel\“ für ihre Idole und deren Gäste. \“Rammstein\“ wurde damals in Berlin Doppelplatin und Gold für die Alben \“Sehnsucht\“ und \“Herzeleid\“ verliehen. 2005 luden \“Rammstein\“ zu einer Party in das Olympiastadion in Berlin ein. Auch dort bekam die Band mehrere Auszeichnungen überreicht. Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten \“Feuerengel\“. Inzwischen hat die Band mit den Donots, den Sportfreunden Stiller, Subway To Sally, Knorkator und vielen weiteren Künstlern die Bühne geteilt.


Fotos:(c) Matthias Wehnert